Apple Customer Satisfaction und Qualitätsmanagement (Hardware, Software und Dienste)

  • Prosser hat in den letzen Monaten an Deutungshoheit eingebüßt, nachdem er einige Dinge fehleingeschätzt hat.

    Steht man mit dem Rücken zur Wand, zeigt man gerne mit dem Zeigefinger auf andere.


    Apple hat Bugs wie jedes andere Softwareunternehmen. Ich habe jedoch das Gefühl, dass Apple diese relativ zeitnah mit Updates angeht und auch bestimmte Major-Updates für umfangreiche Systemstabilisierungen und -Fixes nutzt.


    Prosser wird meiner Meinung nach ohnehin medial zu erhöht geführt, was für ihn und seinen Lippenlesern nicht immer optimal ist.

     iMac 27" Retina 5K (2020), 3,6GHz 10-Core i9, 64GB RAM, Radeon Pro 5300 4GB, 1TB SSD
     iMac 24" Retina 4,5K (2021), 8-Core M1, 16GB RAM, 8-Core GPU, 1TB SSD

     MacBook Air 13,3" Retina (2020), 8-Core M1, 16GB RAM, 7-Core GPU, 256GB SSD

     iPad Pro 12,9" M1 Cellular 1TB  iPad mini 6 8,3" Cellular 256GB

     iPhone 13 Pro Max 1TB  Watch 7 Edelstahl


  • Apple hat Bugs wie jedes andere Softwareunternehmen. Ich habe jedoch das Gefühl, dass Apple diese relativ zeitnah mit Updates angeht und auch bestimmte Major-Updates für umfangreiche Systemstabilisierungen und -Fixes nutzt.

    Da Apple Software nur auf Apple Hardware läuft ist die Zahl der zu unterstützen Geräte und Variationen sehr überschaubar. Das bedeutet es gibt viel weniger zu testen und alle Geräte sollten im Haus vorhanden sein.


    Dazu kommt, dass oft Dinge, die gut funktioniert haben nach einem Update nicht mehr funktionieren.Und bis der fix kommt, stört und nervt es, auch wenn der fix schnell kommt. Aber softwaretechnisch wird das mit Regressionstest gelöst. Codecoveragetools zeigen, welche Codezeilen nicht getestet werden, etc.


    Auch wenn mir die Software gefällt halte ich die Qualität für nicht gut.

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  • Hier ein Screenshot von meinem iPhone. Die Kamera wollte sich nicht korrekt ausrichten und dreht sich ebenfalls mit, als ich das Telefon ins Querformat drehte. Ich musste das iPhone neu starten um das Problem zu beheben.


    Ausserdem habe ich das Problem, wenn ich meine AppleWatch anlege...

    • Die AppleWatch nicht entsperrt wird, wenn ich mein iPhone entsperre

      oder
    • Die AppleWatch nicht entsperrt wird, obwohl angezeigt wird, dass sie entsperrt wurde


    Ich will diesen Thread nicht zum "Finde den Apple-bug"-Thread machen. Ich möchte nur wiederholen, dass es vor Allem die fehlenden Regressionstests sind, die mich stören. Das eine neue Funktion noch nicht ganz richtig funktioniert kann ich aus meinem Berufsalltag durchaus nachvollziehen.


    Aber ob andere Produkte auch oder gar mehr Fehler haben darf keine Rolle spielen. Wenn durch einen Fehler bei Hersteller A Lebensmittel verunreinigt werden akzeptiere ich keine Verunreinigungen bei Hersteller B nur weil dieser schneller einen Rückruf startet.

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  • Das mag und darf man unterschiedlich bewerten.


    Ich kenne nach meinen Windows- und Linuxerfahrungen in der Frühphase keine bessere Software, mit der ich stabil ein ganzes Ökosystem mit einer Vielzahl an verschiedenen Produkten und Lösungen vor Ort und entfernt stabil betreiben kann und ich entspannt und mit einem guten Gefühl auch der älteren Generation andienen kann.


    Das gilt für unseren Haushalt und für diejenigen, die durch unseren Impuls zu Apple gewechselt sind.


    In vielen Fällen reichte nur ein einziges Apple-Produkt aus, dass dann sukzessive über die Jahre Produkte anderer Hersteller ebenfalls mit Apple-Produkten ausgetauscht wurden. Umgekehrt kommt das schon extrem selten vor.


    Insofern vermute ich da schon eine gewisse Grundqualität, die zu überzeugen scheint, von vereinzelte Bugs mal abgesehen. Apple ist nach wie vor Benchmark, auch für Microsoft und Co, und meilenweit voraus.


    P.S.: Im Übrigen geht es hier um den ökonomischen Blick.


    :)

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  • Im Übrigen geht es hier um den ökonomischen Blick.

    Eben. Produktqualität ist ja auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. ;)


    Bin ich als Unternehmer bereit in Qualität und Qualitätssicherung zu investieren? Oder ist mein Geschäftsziel möglichst schnell mit einem Produkt auf dem Markt zu sein oder will meine Produkte möglichst billig anbieten?

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  • Fang bei Herrn Prosser an. Möglichst schnell 'qualitative' Clickbaits zu generieren, ist sein Ding.


    Zu Apple verweise ich auf die Fundamentaldaten.

    Daraus kann man genügend ableiten. Offenbar kommt die mangelnde Qualität gut an. 🙃

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  • Daraus kann man genügend ableiten. Offenbar kommt die mangelnde Qualität gut an. 🙃

    Bei MacRumors wird von einem Fehler in TimeMachine berichtet. Ich weiss nicht ob das so gut ankommt.

    Zitat

    Das Problem scheint aufzutreten, wenn Time Machine seine erste Sicherung ausführt, nachdem entweder Monterey/Big Sur zum ersten Mal installiert oder das Betriebssystem auf die neueste Version aktualisiert wurde.

    Aber das ist wieder so ein Fehler, den ich meine. TimeMachine-Backup läuft und läuft und läuft zuverlässig seit Jahren. Doch plötzlich gibt es einen Fehler auf M1-Macs, weil man das Betriebssystem aktualisiert hat. Ich kann mir nicht erklären, wie es zu so einem Fehler kommen kann, wenn ausreichend Regressionstest durchgeführt w(u/ü)rden.

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  • Apple hält in der letzten US-Kundenzufriedenheitsumfrage (07/2020 – 06/2021) den ersten Platz, auch wenn sich der Abstand zu den Mitbewerbern verringert hat, wie phonearena und businesswire berichteten. Samsung verlor dagegen an Boden.

    ACSI-survey-2021-1.webp

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  • Danke Allan, aber der Vorsprung ist knapp und viel Luft ist da nicht. 7 Firmen innerhalb von 5 Punkten auf einer (vermutlich) 100er-Skala, da würde ich kleinen klaren Sieger ausmachen wollen.

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  • Du musst den langjährigen positiven Track Record einfließen lassen. Kein Unternehmen der Peer-Group hat das so nachhaltig und langfristig geschafft.

    Weshalb schafften es die anderen auch nach Jahren nicht, Apple zu überholen, wo doch die Luft so dünn sei?


    apple-beats-samsung-amazon-in-customer-satisfaction-survey-522900-2.jpg

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  • Du musst den langjährigen positiven Track Record einfließen lassen. Kein Unternehmen der Peer-Group hat das so nachhaltig und langfristig geschafft.

    Du hast in einem Punkt recht: Apple war seit 2004 jahrelang bei der Kundenzufriedenheit führend. Sie hatten Traumwerte mit bis zu 87 Punkten, während die Konkurrenz maximal 83 Punkte schaffte (Samsung, 2016).


    Aber Apple ist die einzige Firma, bei der in den letzten Jahren ein kontinuierlicher Abwärtstrend sichtbar ist. Seit dem Höchststand 2013 mit 87 Pkt. geht es bei Apple mit der Kundenzufriedenheit nur noch abwärts. In keinem Jahr konnten sie seit 2013 den Wert für die Kundenzufriedenheit wieder steigern. Entweder stagnierte er auf dem Vorjahreswert oder er fiel (auf heute "nur" noch 82 Pkt.) Was könnten die Ursachen dafür sein?


    Im Gegensatz dazu konnten die anderen Hersteller die Kundenzufriedenheit steigern oder konstant halten, auch wenn es einige "Taucher" gab. Der durchschnittliche Vorsprung (eigene Berechnung) von Apple sank von 11.7 Pkt. (2008) auf nur noch 3,5 Pkt. (2021).


    PS: Mir lagen keine Zahlen für 2019 vor, weshalb ich dieses Jahr komplett ausgeblendet habe.

    Weshalb schafften es die anderen auch nach Jahren nicht, Apple zu überholen, wo doch die Luft so dünn sei?

    Wenn ich mir den Trend ansehe, ist es nur noch eine Frage von ganz wenigen Jahren.

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  • Apple ist die einzige Firma, bei der in den letzten Jahren ein kontinuierlicher Abwärtstrend sichtbar ist .. Kundenzufriedenheit .. seit 2013 .. stagniert .. oder fiel ..


    Im Gegensatz konnten (sich) andere .. steigern oder das Niveau halten,

    .. nur noch eine Frage von ganz wenigen Jahren (bis Apple überholt wird) ..

    Das Schöne an Zahlen ist ja, dass man sich aussuchen kann, ob man sie isoliert oder ganzheitlich betrachten mag.

    Meiner Meinung nach müsste man die Kundenzufriedenheit mit der Fähigkeit, Margen durchsetzen zu können, adjustieren.

    Wenn ich als Hersteller geringe Margen in Kauf nehme oder gar Verluste akzeptiere, um Kunden gewinnen oder halten zu können, hat das auch Wechselwirkungen mit der Kundenzufriedenheit, weil dort ja immer auch der 'Preis-Leistungs-Aspekt' mitschwingt.

    Im Premium-Segment gehören Apple 75% des Marktes. Samsung hält 17%, der Rest im Wesentlichen Huawei, Xiaomi und Oppo.


    Apple kassiert 75% aller Gewinne, macht 40% am Gesamtumsatz und verkauft dagegen nur 13% aller Smartphones.
    Samsung als Zweiter macht 13% aller Gewinne.

    apple_profit_gross.jpg


    Das unterstreicht Apples Platz 1 bei der Kundenzufriedenheit. Nur wenn die Kunden hochzufrieden sind, lassen sich derartig kräftige Margen so kontinuierlich wie in der vergangenen Dekade durchsetzen. Das, was Du (allenfalls) eine 'Stagnation' nennst, würde ich als unangefochtene Marktmacht 'verniedlichen' wollen.


    In 2020 und 2021 sorgte gerade der Kundenzufriedenheitsaspekt in einem deutlich angespannten Covid-19-Umfeld dafür, dass die Mac-, iPad- und die Service-Sparte bei Apple kräftig anzogen.

    Um es salopp zu formulieren: Eine nachlassende Kundenzufriedenheit kann dafür schlicht weg nicht der Grund sein.


    Zuletzt sollte man berücksichtigen, dass die Zufriedenheitswerte auch deshalb eine gewisse Volatilität aufweisen, weil 'Major-Upgrade'-Jahre und 's-Update'-Jahre unterschiedliche Werte erzeugen, also einen sehr begrenzten Gleichlauf haben.


    Das konnte man auch hier nachzeichnen, wie die Reaktionen auf die 's'-Neuvorstellungen ausfielen (insbesondere bei der AW).

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  • Wenn ich als Hersteller geringe Margen in Kauf nehme oder gar Verluste akzeptiere, um Kunden gewinnen oder halten zu können, hat das auch Wechselwirkungen mit der Kundenzufriedenheit, weil dort ja immer auch der 'Preis-Leistungs-Aspekt' mitschwingt.

    Verstehe ich Deine Aussage richtig, dass aufgrund der höheren Preise die Kunden auch höhere Erwartungen an die Produkte stellen und deshalb der Apple-Score höher zu Gewichten sei als der der Anderen?


    Also im Vergleich dazu habe ich an Miele höhere Anforderungen als an Bauknecht, an Mercedes höhere Erwartungen als an Skoda und an Lufthansa höhere Erwartungen als an Ryanair. Und trotzdem steht die Premiummarke im Bereich der Kundenzufriedenheit weit vor den Wettbewerbern?

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  • Die Erwartungshaltung an ein Premium-Produkt ist wesentlich höher als bei einem Mid-Produkt, weil man dafür ja auch mehr hinblättern muss.


    Wenn ich mir eine Leica kaufe, dann sind die Erwartungshaltungen an die Produktqualität sehr hoch und signifikant höher als an eine Elektromarkt-Kamera aus China für 89 EUR.


    Wenn ich für ein 5-Sterne-Plus-Hotel deutlich mehr bezahle, als für ein 5-Sterne-Hotel, dann sind meine Erwartungshaltungen ebenfalls höher, auch wenn beide vielleicht 'formal' im 'Premium-Segment' liegen.


    Wenn eine Discounter-Sport-Uhr für 38,95 EUR nach zwei Jahren kaputt geht, dann wertet man das anders als wenn eine Apple Watch mit dem 15-20fachen Preis nach zwei Jahren kaputt geht, weil man vom letzteren Produkt eine wesentlich längere Nutzungsdauer, eine lange Softwareversorgung und eine lange After-Sales-Betreuung erwartet – beim Kauf damit eine höhere Qualitäts- und (einhergend) Nutzen-Vermutung 'einpreist'.


    Beim ersten Produkt sagt man vielleicht, 'für den Preis war die Laufzeit ganz ok'. Man war mit dem Produkt auch in der Rückschau zufrieden, obwohl sie bereits kaputt gegangen ist. Bei der Apple Watch ärgert man sich vermutlich ordentlich, auch wenn sie vielleicht ein oder zwei Jahre länger lief.


    Der erwartete (und erwartbare) Nutzen des Kunden ist ein Einflussfaktor für die Preisgestaltung. Den erwarteten Nutzen muss ein Hersteller á la longue auch erfüllen, sonst könnte er diese Margen gar nicht so durchgängig über diesen langen Zeitraum durchsetzen. Auch die Zweitmarktpreise orientieren sich daran. Für einen quietschenden Plastik-Laptop bekomme ich nach vier Jahren nicht mal ansatzweise so viel wie für ein MacBook. Weshalb? Weil auch der Zweitmarkt-Kunde eine wesentlich höhere Qualitäts-, Kompetenz- und Servicevermutung hat, die er beim Gebrauchtpreis entsprechend würdigt.


    Deswegen behaupte ich, dass das Enttäuschungspotenzial bei hochpreisigen Produkten wesentlich höher ist und, im Fall der Fälle eine deutlich negativere Bewertung der Zufriedenheit nach sich zieht, wenn der unerwartete Fall (oder auch nur das temporäre Problem aller Art) schneller eintritt als gedacht.


    Im Zeitablauf ist eine gewisse Schwankungsbreite völlig normal, wie ich weiter oben erläutert habe.

    Der langjährige Track Record (in Verbindung mit den durchsetzbaren Margen) für mich das Maß aller Dinge. Das wird keiner so schnell brechen können. Mag sein, dass Samsung bei der Zufriedenheit mal ein oder zwei Jahre vor Apple liegen könnte, aber eine Dekade werden sie nie und nimmer schaffen. Da liegt Apple -ganzheitlich betrachtet über alle Produkte, Dienste, Service- und Aftersales-Leistungen- Lichtjahre voraus. Das kann man nicht mal schnell kopieren, selbst wenn man es wollte und richtig viel Geld in die Hand nehmen würde. Huawei hat es probiert. Xiaomi und Co. probieren sich aktuell darin aus.


    An Miele hätte ich höhere Erwartungen, wenn ich mich für das 2.000 EUR-Modell entscheide. Bei dem 600 EUR-Modell vielleicht nicht so sehr, wenn ich es dem 600 EUR-Modell von Bauknecht gegenüberstellen würde.


    Wenn ich ein Wiener Schnitzel für 59 Franken in Luzern bestelle, dann ist meine Erwartungshaltung an ein Wiener Schnitzel in Deutschland für 25 EUR nur geringfügig niedriger. In Österreich habe ich dagegen eine signifikant höhere Erwartungshaltung, auch wenn es vielleicht nur 20 EUR (in Bregenz, Salzburg oder Wien), 12 EUR (Oberösterreich) oder 9 EUR (Burgenland) kostet. Wehe jedoch, wenn da das Gedeck aus Sardelle, Kaper und Zitrone fehlt. Aber das ist eine völlig andere Geschichte.


    :hehe:

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  • Ja gut, das ist nachvollziehbar und ich bin von diesem subjektivem Bewertungssystem genauso beeinflusst.


    Und vermutlich ist deshalb auch meine Erwartungshaltung gegenüber Apple besonders hoch. Insbesondere aufgrund der begrenzten Hardwarekomponenten, die verbaut wurden und die Apple genau kennt. Und da ich selbst in der Software-Entwicklung tätig bin, bin ich vermutlich noch kritischer und deshalb noch enttäuschter.

    • Mein MacBook Air, kann zur Zeit nicht mit der Watch entsperrt werden
    • Copy & Paste funktioniert nicht Geräteübergreifend (iPad -> MacBook)
    • Meine AirPods Pro, machen zwar ein Geräusch, wenn ich sie mir in die Ohren stecke, aber ich muss das iPad seit einigen Tagen immer noch manuell mit den AirPods koppeln
    • Mein AirTag im Auto piept jedes Mal wenn ich los fahre, obwohl mein iPhone in der Mittelkonsole liegt


    Vermutlich kann ich mit Google-Suche und Neustarten oder was auch immer die Geräte wieder zum zusammenarbeiten bewegen. Aber auch wenn ich tech­nik­af­fin bin und früher meine PCs Komponente für Komponente Hand verlesen habe und die Rechner mit Linux betrieben habe, so möchte ich heute lieber Geräte die Laufen und wenig Zuneigung benötigen. :)


    Vielen Dank für diese interessante Diskussion und teilen Deiner Sichtweise.

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    • Mein MacBook Air, kann zur Zeit nicht mit der Watch entsperrt werden
    • Copy & Paste funktioniert nicht Geräteübergreifend (iPad -> MacBook)
    • Meine AirPods Pro, machen zwar ein Geräusch, wenn ich sie mir in die Ohren stecke, aber ich muss das iPad seit einigen Tagen immer noch manuell mit den AirPods koppeln
    • Mein AirTag im Auto piept jedes Mal wenn ich los fahre, obwohl mein iPhone in der Mittelkonsole liegt

    • Watch - sporadisch bekannt
    • Copy & Paste - funktioniert seit iOS 13 nicht durchgängig, ein Dauerbrenner, nach dem Neustart geht es wieder. Nervt mich ungemein, da es eines meiner hauptgenutzten Funktionen ist, weil ich oft mit zwei Geräten (Gerät A und iPhone) gleichzeitig arbeite.
    • AirPods - kenne ich sporadisch
    • AirTag - bei uns hat das nur die bessere Hälfte, wenn sie nach drei Tagen Ihren Schlüssel aus der metallbeschlagenen Jaipur-Konsole entnimmt. Das Piepsen soll ein Feature sein. Meine liegen auf der Konsole und piepsen dagegen nicht.

    Letzlich sind das Kleinigkeiten, wenn auch nervige.

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  • Letzlich sind das Kleinigkeiten, wenn auch nervige.

    Das Letzte, was meine Geräte tun sollen ist: mich nerven. Ich bezahle ja viel Geld dafür, dass mir die Geräte die nervigen Alltagsdinge angenehmer machen oder abnehmen. :)


    Sidenote: Mein Sony Xperia XZ Premium nervte mich etwa zwei Jahre lang, mit ein bis zwei, nicht abschaltbaren Werbenotifikationen pro Woche. Dieses war einer der wichtigeren Gründe von Android zum iPhone zu wechseln.


    Bei "Nervfaktoren" ist meine Geduld relativ schwach ausgeprägt. ;)


    :teufel::teufel::teufel: Vermutlich der Grund für die Verzögerung vom Apple-Car: Der Blinker links funktioniert mal vorübergehend oder sporadisch nicht. Mal das Auto rechts ranfahren, Neustarten oder auf ein Update warten. Und das wollen die Verkehrsbehörden (noch) nicht akzeptieren. :teufel::teufel::teufel::duw:

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  • Ich kenne kein Öko-System, das zuverlässiger läuft, als das von Apple. Früher hatte ich auch den ganzen Windows-Schrott und phasenweise Linux.


    Seit meinem ersten Apple-Produkt liefen die Geräte nahezu stets einwandfrei. Meine ersten iMacs laufen bei meinen Freunden und Bekannten nach etlichen Jahren immer noch tadellos, obwohl sie bei mir die Jahre zuvor täglich 8-16 Stunden im Einsatz waren. Jedes Jahr bekam ich von Apple kostenlos ein neues Betriebssystem. Geräte werden lange mit Updates versorgt. Vergleiche das mal mit den Eskapaden von MS. Die wussten teilweise selbst nicht, was die da überhaupt machen.


    Gab es vereinzelt hardwareseitige Probleme, genügte meistens ein Anruf bei Apple und ich hatte ein neues Kabel, eine neue Maus, ein neues iPhone oder iPad binnen 24-36 Stunden, bevor ich das Vorgerät zurücksenden musste. Wenn ich eine technische oder softwareseitige Frage habe, rufe ich bei Apple an und bekomme einen 24/7 Support.


    Schalte ich zum ersten Mal ein neues iPhone, iPad oder Mac an, bin ich nach zwanzig Minuten startklar, inklusive aller meiner Einstellungen und Daten, die Apple mir über die iCloud automatisch einspielt. Lediglich die 90 Tsd. Fotos benötigen etwas mehr Zeit im Hintergrund.


    Das ist für mich, was zählt, auch deshalb, weil wir viele Geräte produktiv und nicht nur für die Freizeit nutzen.


    Das kann mir kein anderer Hersteller bieten. Gemessen daran, sind die oben beschriebenen Dinge Petitessen.

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  • Allan Ich bin vermutlich noch nicht lange genug mit Apple-Geräten unterwegs um zu merken, wie gut die Geräte langfristig zusammen arbeiten. Ein Betriebssystem bei dem alles problemlos funktioniert was ich machen möchte, habe ich seit dem Wechsel vom Commodore Amiga zum PC nie wieder erlebt.


    Ich hatte Windows 3.11, NT 4.0, XP, 7 und geschäftlich auch 10; ich hatte SuSE-Linux, Ubuntu und auch mal Debian und seit 2017 nutze ich auch macOS Sierra und Nachfolger. Ich also habe schon mehrere Systemwechsel hinter mir.


    Grössere und kleinere Probleme gab es immer und überall. Aber diese "nervigen Kleinigkeiten" fallen mir bei Apple besonders auf. Bei den "anderen" Systemen funktionierte irgendetwas gar nicht und man musste viel Zeit und Energie reinstecken und irgend etwas konfigurieren oder irgendwelche Registry-Hacks machen oder Treiber erneut installieren um die Dinge zum Laufen zu bringen. Aber meistens lief es dann aber. Auch sind Bloatware und "kostenlose" Dreingaben bei Windows an der Tagesordnung. Irgendwelche "Hersteller-Spezial-Tools" oder "30-Tage-Versionen" von Virenscannern, Office-Paketen, usw. blähen das System unnötig auf und machen es evtl. instabil. Das gibt es bei Apple glücklicherweise nicht.


    Es ist toll, wenn ich meine AppleWatch, AirTags oder die AirPods oder anderes einfach nur in die Nähe des iPhones bringen muss und wenige Klicks später ist es schon konfiguriert. Hatte erst vor kurzem das Vergnügen eine ältere Huawei-TalkBand mit einem Huawei-Phone zu koppeln. Es war ein Albtraum, da ist Apple um Welten besser, da hast Du recht.


    Aber das ich nach dem Upgrade auf BigSur, welches ich nach dem Aufrüsten meines MacBooks machen musste, nur mühsam meinen Samsung-Drucker wieder zum laufen brachte, weil ich alte Systemdateien von Catalina installieren musste ist schon recht ärgerlich. Der neue AirPrint-fähige Drucker war hingegen ruckzuck installiert. Auch hier hatte meine Frau plötzlich das Problem nicht mehr von ihrem iPhone drucken zu können, obwohl ich ihr das gezeigt, eingerichtet und angepriesen hatte, wie einfach das jetzt geht. Also schickte sie mir das PDF per Mail (weil auch AirDrop nicht funktionierte) und ich druckte es von meinem iPad (dort funktionierte es und ja, wir waren alle im selben WLAN). Mein Frau hat die Nase voll und schickt mir jetzt die Sachen, per Mail, die sie gedruckt haben möchte. Sie ist da noch ungeduldiger als ich.


    Mein Apple-Kalender funktioniert nicht mehr mit meinem Synology-NAS, nach dem ich ein neues NAS mit DSM 7 eingerichtet habe. Unter Catalina habe ich es hingegen nach mehreren Versuchen doch noch hinbekommen. Mit Thunderbrid klappt es auch unter BigSur. Synology sagt es liegt an Apple und Apple will von nichts wissen. Ich kann den Kalender also bis heute auf meinem Mac nicht nutzen. So etwas frustriert und mir ist es egal wer es verbockt hat. Auf iPads und iPhones funktioniert es, Unter Windows und MacOS funktioniert es jeweils im Thunderbird, also vermute ich es liegt an der Kalender-App von MacOS. es liegt. Aber ich habe weder die Lust, noch die Zeit es irgendeinem Hersteller zu beweisen und einen Fix einzufordern.


    Ich werde beobachten, wie sich die Systeme weiter entwicklen und welche für mich den meisten Nutzen bringen und am wenigsten nerven. Zur Zeit spielt Apple noch ganz vorne mit, wenn auch meine (hohen) Erwartungen an ein geschlossenes Ökosystem nicht ganz erfüllt wurden.

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